Nordkapp – Lofoten

Tag 7 – Nordkapp – Storslett

25.7.2018: Wir fahren ca. 400 km, das Wetter geht so – anfangs – am Ende regnet es etwas. Unterwegs dumpe ich Schwarzwasser und fasse neues Trinkwasser. Ich frage einen Norweger, was ich mit dem Grauwasser machen soll, wir finden keine Entsorgungsmöglichkeit. Auf Geheiß Petra machen wir um 18 Uhr mit der Fahrerei Schluss und halten an einem Rastplatz nahe der Straße, dennoch ruhig. Wir duschen, warm (!), nur mit weniger Wasserverbrauch als zu Hause, kochen (Petra) und essen, ab 23 Uhr ist Bettruhe, draußen ist es ziemlich „usselig“ …

Tag 8 – Storslett – Tromsø

26.7.2018: Heute legen wir rund 120 km zurück und nutzen zwei Fähren (Olderdalen – Lyngseidet, Svensby – Breivikaidet) um nach Tromsø zu kommen.

Um ca. 12 Uhr sind wir in Tromsø, das Wetter bessert sich zusehends, wir fahren mit der Seilbahn auf den Hausberg (420 m), um einen Überblick zu bekommen.

Jetzt stehen wir nahe der Altstadt, mit Blick auf den Fjord, die Brücke, die Eismeerkathedrale, … sehr nett.

Es ist fast 20.30 Uhr, die Sonne scheint, es ist ca. 12 °, der Himmel ist wolkenlos – super. Mal sehen ob wir gleich in der nördlichsten Brauerei – Mack – Europas noch ein Bier kriegen, in den Ølhallen nämlich.

26.7.2018 – Tromsø, 20.50 Uhr. (Ich habe meine werte Frau mal kurz vor die Tür geschickt ein Bild anfertigen.) Das Wetter ist mir definitiv lieber als die 37° im Rheinland.
Jeder Norweger hat ein Ferienhaus/-häuschen, ein Womo oder einen Caravan oder ein Boot?! Ok, alles Vorurteil …

 

Tag 9 – Tromsø – Andenes

27.7.2018: Nach einer ruhigen Nacht suchen wir ab 0800 einen Arzt für meinen „Dickfuss“, finden nicht wirklich einen, lassen es dann und fahren doch weiter. Auf dem Weg liegen u.a. zwei Kreisverkehre im Tunnel, habe ich auch noch nicht gesehen. Wir fahren nach Brensholmen, wo wir die Fahre nach Botnham auf Senja nehmen. Anschließend geht es quer über die Insel zum nächsten Hafen, Gryllefjord, wo die Fähre nach Andenes ablegt. Um kurz vor 21 Uhr sind wir dann in Andenes – knapp 2 Stunden Fahrzeit mit der Fähre – wir bleiben gleich am Hafen stehen, direkt am Wasser – toll. Wir stehen wieder frei.
Die Nacht ist sehr ruhig, ich schlafe bis 9, – wollte eigentlich noch sehen, wie die Sonne um 24 Uhr untergeht, bin aber zu müde und gehe um 23.30 Uhr in’s Bett, Petra strickt noch bis nach 24 Uhr, mal sehen, wie viele Teile fertig werden. Sie steht schon früher auf und sieht der Fähre beim Ablegen zu. Der Himmel nur blau, die Sonne lacht, es ist ziemlich warm. Sehr erträglich aber.