Trondheim, Atlantikstraße, Trollstigen, GeirangerFjord

6.8.2018

Tag 19 – Trondheim – Atlanterhavsveien (Atlantikstraße)

Wir besteigen am Morgen den Berg, auf dem die Festung liegt, bei teilweise leichtem Regen. Das Wetter bessert sich der zusehends. Wir bummeln durch die Altstadt, trinken einen Kaffee/Tee, essen Zimtschnecke/Muffin, besuchen den Dom, warten auf ein Orgelkonzert, welches dann aber ausfällt, weil der Organist nicht kommt.

Zurück am Stellplatz ist erstmal V+E angesagt.
Wir treffen das Ehepaar mit Kleinkind wieder, das wir am Gletscher schon getroffen haben.

Gegen 15.30 Uhr fahren wir weiter. Nachdem wir aus dem Stau raus sind, kommen wir zügig voran und wir erreichen unseren Platz für die Nacht gegen 19.30 Uhr. (Wieder über Park4Night „gefunden“.)

Die Tunnel sind schon toll, es geht auf den Rampen ziemlich steil runter und wieder rauf (8 – 10 %, zwei sind ca. 6 km lang. (Man darf nicht klaustrophobisch veranlagt sein.)

Die Atlantikstraße (138 NOK), die wir heute etwa zur Hälfte befahren, wurde Anfang der 2000 fertiggestellt, gehört zu den schönsten Straßen Norwegens und ist wirklich spektakulär, die Bilder geben da nur einen kleinen Eindruck.

(Wir wollen noch einige andere „Traumstraßen“ befahren. Die Atlantikstraße gehört zu meinen drei Highlights: Lofoten, Nordkapp, Atlantikstraße.)

7.8.2018

Tag 20 – Atlanterhavsveien – Trollstigen – Geirangerfjord

Nach ruhiger Nacht fahren wir um 10 los, vor uns liegen knapp 200 km bis zum Geringer Camping, an der Spitze des Fjords gelegen. Auf der Route liegt der Trollstigen.

Der Reihe nach: Wir fahren eine Zeitlang im Regen, das Wetter bessert sich aber wieder zusehends. Wir erreichen die erste Fähre Sølnes – Afarnes (direkt preiswert: 147 NOK). Es geht weiter am Istfjord entlang nach Åndalsnes, dem nationales Bergsteigerzentrum (West-)Norwegens, das „alpine Dorf am Fjord“, dort kaufen wir ein im Extra. Wir fahren weiter zum Trollstigen, am Trollveggen (Troll-Wand, höchste Felswand Europas, vom Fuss bis zum Gipfel fast 1800 m, senkrecht davon 1000 m) vorbei. (Trollstigen = Stilfser Joch in kurz, mehr Busse und Womos, das fordert den Womo-Fahrer, mit dem Van ist jedoch alles gut zu machen). Oben am Trollstigen lernt man, was Massentourismus heißt – wir meinen, dass mehr los ist als am Nordkap.

Vom Trollstigen fahren wir wieder runter zum Fjord (andere Seite) nach Valldal und weiter nach Linge zur Fähre nach Eidsdal, über den Norddals-Fjord – zweigt vom GeirangerFjord ab (Fähre 279 NOK!). Es geht noch einmal rauf und wieder runter (Adlerstraße) und wir sind am „Sehnsuchtsort“ aller Norwegen-Fahrer, dem GeirangerFjord. Die Serpentinenstraße runter ist wiederum steil (10%) und stark befahren (Busse und Womos). Wir werden zwei Tage auf dem Geiranger Camping bleiben.

Wir finden zunächst einen schönen Platz in der 3. Reihe, kriegen Strom (mein Kabel ist zu kurz) von einem Schweden (auch ein „NeuCamper“ mit einem Malibu, kennt auch den YouTube-Kanal von Iris und Uwe, schon witzig manche Zufallsbegegnungen).

8.8.2018 & 9.8.2018

Tag 21 & 22 – GeirangerCamping

Wir wechseln von der 3. in die erste Reihe am Fjord, beste Lage, Loge, 10 m zum Wasser.

Um ca. 9.15 kommt der erste Kreuzfahrer, es dauert fast 1,5 Stunden bis er gedreht und festgemacht hat, großes Kino. Und wieder fahren 20 oder 30 Busse zum Trollstigen rauf, runter, rauf und zurück. Heute ist ein Ruhetag.