Anreise
Ab Eitorf Montag, 15.10.2018, gegen 21.30, gefahren bis Wertheim – mal wieder – und dort (mal wieder) bei Hymer (Stellplatz) übernachtet. (Obwohl ja autobahnnah – immer wieder überrascht, wie ruhig der Platz ist.) Am nächsten Morgen ein wenig die Ausstellung bei Hymer angeguckt und eine Gießkanne für’s Trinkwasser im Shop gekauft.
Danach ein wenig shoppen im OutletCenter, vor allem bei Odlo und Estella. Um 13 Uhr weitergefahren zum Achensee, dort sind wir dann wegen diverser Staus erst gegen 19.00 Uhr eingetroffen, vorher noch bei MPreis mit dem Fehlenden eingedeckt.
Auch Petra gefällt der Alpen Caravanpark Achensee. Die erste Nacht verbringen wir auf dem Stellplatz vor dem Platz – ist etwas billiger und wir können uns auch nicht recht entschließen für einen bestimmten Platz. – Am nächsten Morgen beziehen wir einen Spitzenplatz direkt in der ersten Reihe am See, der gerade frei geworden ist.
Mittwoch
Über den Mariensteig von Achenkirch nach Pertisau, ca. 2,5 Stunden zzgl. Mittagsrast auf der Gaisalm, die liegt ca. auf halber Strecke – sehr schön (Weg und Alm).
Zurück fahren wir mit dem Bus, nachdem wir in einer Bar direkt am See, gegenüber vom Hotel Post, noch einen Drink geschlürft haben.
Donnerstag
Mit dem Bus um 10 Uhr nach Maurach, mit der Rofan-Bahn hinauf in das Rofan-Gebirge – sehr schön dort oben. Wir gehen zunächst mal hoch zum „Adlerhorst“ (Gschöllkopf), sind schon nach ca. 1,5 Stunden wieder zurück, also schliessen wir noch eine kleine Wanderung zum Krahnsattel (2002 m) an und kehren am Ende in die an der Bergstation gelegene Erfurter Hütte ein. Es gibt Cola, Zillertaler Weißbier vom Fass (!), KasSpätzle und Berner Würstl. Um 16 Uhr geht’s wieder runter mit der Bergbahn, wir nehmen den Bus um 16.30 und sind um 17 Uhr wieder in unsere Blechhütte. (Für mich hat das heute gereicht, knapp 500 Höhenmeter und ca. 3,5 Stunden ohne nennenswerte Pausen gewandert, muss halt an meiner Fitness dringend arbeiten, nach der langen Verletzungspause.)
Freitag
Heute eine Wanderung im Karwendelgebirge: Wieder mit dem Bus zur Seilbahn-Talstation in Pertisau. Wir wandern auf den Zwölferkopf (westlich um den Berg herum, sehr schon, zwei kurze Tunnel auf dem Weg), wir benötigen ca. 1,5 h. Wir kehren im Gasthof Karwendel ein (Petra: Gulasch-Suppe; ich: einen leckeren Almburger). Wir wandern diesmal auch runter (spart 2 x 9 €, die wir in der Seebar teilweise wieder ausgeben, fahren mit dem Bus zurück und sind wieder um 17 Uhr am Campingplatz.
Samstag, 20.10.2018
Wir zahlen für die 4 Nächte knapp 120 €, kaufen ein bei MPreis und machen uns auf den Weg ins Virgental zum Camping Haberer-Hof. Wir fahren runter ins Inntal und hinein in Zillertal, über den Gerlospaß (6 €), Mittersill, Zell am See zur Großglockner Hochalpenstraße. Die Straße ist grandios und lohnt die Maut – 26 €. Über Heiligenblut, Lienz und Matrei geht es ins Virgental. Der Haberer-Hof bei Virgen (Niedermauern) ist dann schnell erreicht. Wir haben den kleinen Campingplatz für uns allein. Insbes. die zweite Nicht ist kalt und die Heizung läuft viel; unser Strom reicht für die beiden Tage, zumal die Sonne einige Stunden scheint. (Also zwei Tage autark stellen kein Problem dar.)
Sonntag
Wir wandern rechts und links der Isel, suchen in Virgen ein Lokal, das offen ist, finden keines. Befragen eine Einheimische, die des Weges kommt: „Ja, das ist brutal …“ – es ist wirklich kein Restaurant offen (Herbstschlaf). Also gehen wir zum WoMo zurück: Es gibt Klöße, Rotkraut und Pfeffersauce – es schmeckt um drei am Nachmittag besonders gut.
Montag
Nach einer kalten Nacht, sind wir um 10 wieder auf der Straße, halten in Virgen noch kurz beim Bäcker an, fahren durch’s Defereggen-Tal, über den Staller-Sattel (sehr schön) und den Jaufen-Pass (auch schön) zum Zögghof in St. Leonhard, wo ich ja auch schon an Pfingsten 2018 war.
Dienstag
Wanderung auf Weg Nr 1 durch die Passer Schlucht, ein sehr schöner Steig entlang der Passer, überwiegend linksseitig. Wir benötigen hin und zurück ca. 3,5 Stunden (11 km), die „Mittagsrast“ haben wir am Ende des Steiges. Es gibt Bratkartoffeln mit Speck und Spiegeleiern und ein „Schluchtenbrettel“.

Mittwoch
Mal wieder in Meran, der Bus kostet uns hin und zurück 14 € und er benötigt für die einfache Strecke ca. 40 Minuten, mit dem Auto wäre man kaum schneller, hätte aber das Parkplatzproblem. Meran ist nicht so voll wie im Sommer, dennoch gut besucht. Das Wetter ist so traumhaft wie schon die ganze Zeit.
Und: Wir kehren wieder bei „Signorvino“ in der Laubengasse ein, kaufe noch etwas Wein als Mitbringsel und essen nachher noch ein Eis an der Passer-Promenade.
Donnerstag, 25.10.2018
In der Nacht hat es ein wenig geschneit, weit oben. Am Morgen ist der Himmel jedoch wieder strahlend blau.
Wir nehmen den Bus um 11.19 Uhr nach Pfelders, wo wir nach einer kurzweiligen Fahrt kurz vor 12 Uhr ankommen.
Wir gehen auf der Sonnenseite des Tales auf dem Weg 6a Richtung Schneidalm (2159 m) bis wir auf den Weg 44b stoßen (ca. 2100 m), dem wir bergabwärts folgen. Wir erreichen nach gut 2,5 Stunden Gehzeit den sehr schön gelegenen Lazinser Hof (1772 m). (Kaiserschmarren und Gulasch mit Knödeln, beides sehr lecker). Wir erreichen den Bus um 16.34 in Pfelders und sind schließlich um kurz nach 17 Uhr wieder in St. Leonhard.
Pfelders liegt auf 1628 m. Der Ort ist nett und noch sehr ursprünglich. Wir nehmen uns vor, beim nächsten Mal beim „Zeppichel“, kurz hinter Pfelders, Richtung Talschluss, im
Hofladen einzukaufen: Speck, Wurst, Käse.
Kurz vor Pfelders gibt es einen Campingplatz (Camping Bergkristall), den man auch einmal testen sollte; 30 Stellplätze, neu angelegt im Sommer 2018.
Ein Jahr später waren wir dann dort, das Womo im Hintergrund könnte unser Chic C line sein, wir haben dort gestanden, neben uns ein Golf mit kleinem Zelt. (Bild von der Web-Seite des Camping, 23-03.)
Am Lazinser Hof ist auch ein Ferienhaus zu mieten, für 2 – 7 Personen, sehr fein!
Freitag, 26.10.2018
Wir fahren nach Hause, ab St. Leonhard: 8.30 Uhr, an Eitorf: 20.30 Uhr












































