Sommerreise 2021 (2) – Podere Pianetti, Donoratico und Camping Fusina, Venedig

16.7.21 bis 24.7.21 – Podere Pianetti

Wir verbringen eine „beschauliche“ Woche auf diesem sehr schönen Campingplatz, man sollte aber doch eher in der Nachsaison kommen. Wir gehen fast jeden Tag an’s Meer und bleiben eine Zeitlang im Wasser, eher Baden als Schwimmen.

Wir machen zwei kleine Radtouren – nach Castagneto Carducci (gegessen und Seife gekauft) und nach San Vincenzo; einmal fahren wir zum Einkaufen nach Donoratico zum Coop. Ansonsten gammeln wir …

… und machen auch mal „Hausputz“ und Wäsche.

24.7.21 bis 29.7.21 – Camping Fusina

Wir benötigen ungefähr 6 Stunden zum neuen Stellplatz – wir fahren nur Autobahn – kaufen vorher aber in Donoratico im Coop noch einmal ein.

Der Camping liegt gegenüber von Venedig, wir haben einen Platz direkt in der ersten Reihe an der Lagune, gar nicht mal viel teuerer als die Plätze „im Inneren“, außerdem parzelliert. Nachts ist’s ruhig, tagsüber fahren viele Schiffe vorbei – große „Pötte“ und viele kleine Yachten und Motorboote, es ist immer etwas los. Drei Tage sind wir aber zu ⅔ eh nicht da, weil wir durch Venedig laufen. Der Platz selbst ist in Jahre gekommen., insbes. die sanitären Einrichtungen, die (halbwegs) sauber sind; wohl nur einmal putzen am Tag, reicht bei dieser Platzgröße eher nicht.

Wir kaufen gleich zu Beginn das 3-Tage-Ticket für die Fähre (knapp 30 Euro) und sind an drei Tage hintereinander in der Stadt. Auf die Fahrt nach Murano und Burano verzichten wir, ca. 3 Stunden (Rundreise) im geschlossenen Schiff (bei ca. 2,5 Stunden Aufenthalt) mit Maske reizen uns nicht. So laufen wir den ganzen Tag durch die Stadt und sehen uns alles von außen an: Manche Gassen und Plätze sind völlig menschenleer, dafür ist an den „Hotpots“ – trotz Corana und fehlender Kreuzfahrttouristen – umso mehr los. Auch eine Vaporetto-Tour unterlassen wir diesmal, die Leute „knubbeln“ sich für unseren Geschmack zu sehr.

Wir gehen zweimal ganz ordentlich essen, einmal direkt an einem Kanal, wirklich nett. Und wir trinken natürlich einige Veneziano in diesen  Tagen.

Die letzte Heimfahrt mit der Fähre von Venedig nach Fusina ist ein wenig abenteuerlich, als wir mitten in der Lagune sind, bricht ein Gewitter mit Starkregen los, die meisten verziehen sich vom Oberdeck in die Kabine, Regen und Gischt machen die Passagiere auf dem offenen Oberdeck (nur Dachplane) naß.

Am 28. legen wir noch einmal einen Gammeltag ein, am 29. geht es weiter nach Jenesien, zum Camping Chalet Salten, oberhalb Bozen am Tschögglberg …

Venedig – Einblicke und Eindrücke