Ostern 2022 – Lauenburg, Greifswald, Pruchten,

Wir starten am 10.4. zu unserer Osterreise. Zunächst geht es nach

Lauenburg, an der Elbe (SH).

Lauenburg (ca. 6 Stunden Fahrzeit) hat eine attraktive Altstadt entlang der Elbe und bei der Neustadt, ca. 50 m höher gelegen, einen schön angelegten Park.

Wir stehen direkt an der Marina mit Blick auf den kleinen Hafen – nett –  und laufen bis zur Altstadt ca. 10 Min. Die Marina bietet auch Strom, und Sanitär – wir stehen autark und zahlen dafür 15 €. Die Stellplätze sind recht schmal für eine Nacht aber völlig OK.

In Lauenburg kehren wir zu Kaffee und Kuchen ein – „Von Herzen“ wirklich nett, leckerer Kuchen und angeschlossener Laden mit „schönen Dingen“ (Petra), die man nicht braucht (Wolfgang).

Am nächsten Tag geht es weiter nach

Greifswald

Fahrzeit ca. 3 Stunden – und wir liefern bei Lisa einige Kartons ab. (Lisa hat ein WG-Zimmer in einem Plattenbau aus DDR-Zeiten, jedoch aufwändig saniert, Zimmer ist sehr nett, wenn auch ein wenig klein, jedoch mit einem großen eigenen Duschbad und neuen Möbeln – Erstbezug?)

In Greifswald stehen wir drei Tage auf dem Camping Fasten direkt am Museumshafen, zentrumsnah gelegen.

Wir laufen durch die Stadt, schauen uns die schönen – im Zentrum fast immer sanierten – alten Backsteinhäuser an. Es gibt auch eine ganze Reihe von Plattenbauten von der weniger „brutalen“ Sorte.

Petra und Lisa klettern (262 Stufen) auf den 98 m (Spitze) hohen Turm der Nikolaikirche, von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt, ich verzichte wegen Knieschmerzen. Greifswald hat im Zentrum noch zwei weitere Kirchen – auch Backsteinbauten (Gotik, Barock) – St. Marien und St. Jacobi.

Mit dem Rad geht es sehr schön entlang der Ryck nach Wieck, ein alter Fischerort. Natürlich gibt es auch hier wieder ein Fischbrötchen – nicht das erste und auch nicht das letzte in diesen Tagen.

Wir essen zweimal bei Peter Pane sehr leckere Burger und für mich gibt es jeweils einen ebenso leckeren Mai Thai.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Zug nach Stralsund: Hafen, schöne alte Häuser, Rathaus mit beeindruckender Schaufassade, ..

Im Hafen liegt die Gorch Fock I, die man auch besichtigen kann, worauf wir verzichten.
Wir fahren mit dem Schiff durch den Greifswalder Hafen und rund um Dänholm, dabei auch unter der Rügenbrücke durch. Im Stralsunder Industriehafen wird überwiegend nur mehr Kalk und Schrott verladen.

Pruchten am Bodden

Gründonnerstag fahren wir weiter nach Pruchten auf den Naturcamping – ein gute Wahl, wie sich zeigt. Über Ostern füllt es sich zwar etwas, nach Ostern stehen in unserem Teil des Camping aber nicht einmal 10 Fahrzeuge – sehr nett, sehr ruhig, sehr erholsam.

Von Pruchten aus erkunden wir die Gegend mit dem Rad: Wir fahren u.a. nach Barth, Zingst, Prerow oder Bodstedt. Wir machen zwei Schiffstouren über den Bodden:

  • Prerow – Bodstedt
  • Bodstedt – Ahrenshoop – Bodstedt

Ich trinke an Ostern auch ein Eierlikörchen – „Das Leben muss ja irgendwie weitergeh’n“ – beim nächsten Mal aber nicht mehr diese Marke…

Wir fahren u.a. auch mit dem Rad zum Leuchtturm am Ende des Weststrands und in Ahrenshoop die Küsten entlang bis Wustrow.

In Zingst sehen wir uns auch zwei andere Campingplätze an: Düne 6 – (zu) voll, Camping am Freesenbruch – eng und Sanitär soll nicht so dolle sein.

Von unseren Nachbarn bekommen wir ein paar Tipps für andere Plätze:

Am 22.4. brechen wir hier ab und fahren weiter nach

Schwerin, Wohnmobilhafen am Hangar 19

sehr nice, vor allem die erste Reihe am See, wenn auch nicht ganz billig. In der ersten Nacht stehen wir in der ersten Reihe, in der zweiten – zu der wir uns spontan entschließen – eigentlich immer noch, aber etwas zurückgesetzt und gleich einen Zehner preiswerter – beide Plätze sehr schön. Sanitär neu, sauber und völlig ausreichend, Restaurant am Platz sehr gut, wir essen zweimal dort.

Am 23.4., abends, sind wir wieder in der Peter-Etzenbach-Straße.