29.9. Morelo
… mal wieder
30.9. – 3.10. – Bodenmais
Glamping auf dem Camping Resort in Bodenmais am Großen Arber; ein Tag ist völlig verregnet, an den anderen machen wir einen Spaziergang in die Stadt – Flohmarkt – und besuchen die Ausstellung der Glashütte Jasko, Petra ersteht ein Glasschüssel (einfach), außerdem kaufen wir einige Becher (Keramik).
Den Infinity-Pool beim Camping nutzen wir jeden Tag, am 3.10. legen wir dann noch einen sehr entspannten Saunatag ein – auch mal wieder nett.
Am 4. machen wir uns dann auf den Weg nach Wien. Kurz hinter der Grenze fährt uns ein Fahrzeug (Porsche, nein, kein Raser) in die linke Seite und beschädigt das Womo fast auf ganzer Länge. Der Unfallgegner räumt sein Alleinverschulden ein, ich telefoniere u.a. auch mit Morelo und es gelingt, einen schon geplanten Werkstatttermin am 5.12. auf eine Woche zu verlängern, so dass dieser Schaden auch behoben werden kann. (Nachtrag am 16.11.: Leider funktioniert es doch nicht wie zunächst gedacht, da es die Ersatzteile so schnell nicht gibt. Neuer Reparaturtermin nunmehr im Januar.)
So sah’s aus …
4.10. – 8.10. – Wien
1. Reisemobilstellplatz in der Perfektastraße
die sanitären Einrichtungen sind sehr einfach aber (ausreichend) sauber, unser Platz geht voll in Ordnung – 25 € inkl. Strom.
3-Tagesticket für die Öffis und ein 2-Tagesticket für den Vienna Sightseeing-Bus erlauben uns die Stadt in vielen Ecken zu erkunden.
Man erfährt viel bei den SightseeingTours (HopOn-HopOff), u.a.: Die Stadt Wien ist Eigentümerin von ca. 150.000 Wohnungen und kann so vielen Menschen preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellen. (Man sehe die Unterschiede zu Hamburg oder Berlin! Deutsche Städte und Kommunen haben ja vielfach Infrastruktur verkauft.)
Innenstadt mit Stephansdom – Petra steigt auf den Turm; Prater – wir fahren u.a. ein Runde Riesenrad und essen ganz lecker im Schweizer Haus (von der Kaiser Wiesn haben wir uns ganz schnell wieder verabschiedet), Schloß Schönbrunn – wir buchen die 40-Zimmer-Tour und sehen diverse Gemächer, z.T. noch mit Einrichtungen aus der Zeit Maria Theresias, insgesamt wirklich beeindruckend, wenn auch nicht ganz billig (26 €/P.)
Am letzten Tag streifen wir noch gut zwei Stunden durch das NHM – Museum König mal 20 oder mehr? Wir sehen dort auch die Venus von Willenberg (Wachau) mehr als 38.500 Jahr alt, und viele, sehr viele Präparate, …
8.10. – 11.10. – Graz
Wir benötigen für die Strecke Wien – Graz gut drei Stunden, vor allem deshalb, weil wir die Autobahn vermeiden – keine schlechte Entscheidung! Wir fahren ab der Wiener Neustadt auf der B 54, die tw. sehr gut ausgebaut ist. Sie führt über den Wechselpass (ca. 1.000 m) und heißt darum auch Wechselstraße. Die Panoramastraße verdient diesen Namen, sie geht dann vor Graz über in die Steirische Apfelstraße. Bei schönem Wetter wirklich lohnend!
Auch in Graz steuern wir den 1. Reisemobilstellplatz an, Ausstattung wie gehabt, mit dem Bus in die Stadt sind es ca. 20 Min, wir lösen die 24-Stunden-Karte.
Wir fahren am Sonntag nachmittags in die Stadt, der Marathon ist quasi vorbei, wir bummeln durch die Altstadt, gehen auf den Schloßberg, überqueren die Mur bei Nutzung der Brücke über die – künstlich angelegte – Murinsel. Die Grazer Innenstadt gehört auch zum Weltkulturerbe, ist teilweise autofrei, jedoch führen Straßenbahnlinien und fahren Busse durch die Innenstadt und eben auch die Fußgängerzone.
Am Montag fahren wir am späten Vormittag noch einmal in die Stadt, nutzen diesmal die Standseilbahn hoch zum Schloßberg, nehmen ein Getränk im Café oben, bummeln bei schönem Wetter runter und anschließend noch durch die Stadt inkl. Shopping (Petra). Mittags nehmen wir einen kleinen Imbiss („Brötchen“ – lecker) bei Frankowitsch „Delikates seit 1932“.
11.10 – 13.10. – MariaAlm, StegerBauer
Wir nehmen nur am Anfang die Autobahn – bis St. Michael – und fahren anschließend über Bundesstraßen weiter. Wir kommen durch Eisenerz, Admont, Schladming. Die Fahrt führt durch den Gesäuse Nationalpark. (Lange ist’s her, dass ich hier war: Als Betreuer bei einer Ferienfreizeit der KJG Eitorf auf Schloß Kassegg, ca. 1972?)
Am Ende nehmen wir dann die Hochkönigstraße, die über Dienten und Maria Alm von Bischofshofen nach Saalfelden (und weiter) führt. Die Straße ist gut fahrbar, wenn auch recht steil, einige Rampen haben 15% – hoch und auch runter. Wir queren den Dientner Sattel – gut 1300 m und den Filzen Sattel knapp 1300 m, zwischendrin geht’s ca. 300 m runter. Nach gut vier Stunden Fahrt kommen wir dann in Maria Alm beim StegerBauer an. Es gibt V+E für 20 Euro inkl. Strom und Kurtaxe.
Wir machen noch einen Spaziergang in das Dorf – sehr proper.
Wir stehen mit Sicht auf das Steinerne Meer, nachts sehr ruhig, tagsüber wenig Verkehr auf der „Passstraße“. Außer uns stehen in der ersten Nacht noch zwei weitere WoMos auf’m Platz, der eine parkt direkt neben uns ein – ein „Kuschelcamper“!
13.10. – 16.10. – Lofer, Grubhof
Nach kurzer Fahrt von Maria Alm nach Lofer, sind wir gegen Mittag am Grubhof. Wir „besetzen“ einen schönen Standplatz nahe am Hauptgebäude (Sauna) und einem der vier Sanitärgebäude.
Am Abend essen wir lecker im Gasthof Bad Hochmoos, Herr Schlechter erinnert sich noch an Wirtz und – vage – an uns. Er kommt nachher noch mal an unseren Tisch und gratuliert Petra zum Geburtstag, zuletzt waren wir 2007 im Hause, an Weihnachten zum Skifahren. Wir waren wohl dreimal dort – immer schön.
Freitag unternehmen wir eine kleine Wanderung: Faistau und Gasthof Krepper, der leider geschlossen hat – Herbstpause. (Beim nächsten Mal unbedingt dort essen: Kaiserschmarren und Omelette mit Pilzen.) Über den Triftsteig kommen wir zurück nach Lofer. (Triftsteig: Seitenwege – früher auf beiden Seiten – der Saalach, auf der die Holzknechte gingen, die dafür sorgten, dass die Stämme der Holztrift auch wirklich in Bad Reichenhall, wo sie als Brennholz für die Sudpfannen gebraucht wurden, ankamen.)
Wir kehren auf ein Getränk beim SteinerWirt ein – ziemlich hip: Hangout & Hotel, #livinglavidalofer #loferlover. Danach besuchen wir noch den Laden der Confiserie Berger – lecker und teuer. Am Abend wieder Sauna.
Samstag – Regentag mit Nixtun
Sonntag, 16.10. – Abreise nach Schlüsselfeld, wo ich am nächsten Tag das WoMo zwecks Begutachtung (Unfallschaden) präsentiere. Montags sind wir dann nach einem weiteren Zwischenstopp in Wertheim am späten Nachmittag wieder zu Hause.






















































