Am Mittwoch, 10.5., kann es endlich losgehen, nachdem die Zahnärztin bei mir am Montag zuvor die Fäden gezogen hat. Über
Wittenberge
an der Elbe – wir stehen sehr schön an der Marina – fahren wir zunächst nach Greifswald. In
Greifswald
haben wir wieder einen Stellplatz am Museumshafen direkt an der Ryck. Der Platz bietet auch Sanitär, allerdings sehr einfach.
Wir laufen in der Stadt herum, diesmal mit Führer, fahren mit dem Rad nach Wieck und besuchen dort auch die Klosterruine Eldena, die sich in vielen Bildern von Caspar David Friedrich wiederfindet. Neben der Stadtführung – lohnend – besuchen wir noch das Caspar David Friedrich-Zentrum und das Landesmuseum, die Bildersammlung dort schaffen wir aber nicht mehr, es reicht dann aber auch.
Petra trifft … Caspar David Friedrich.
„Traditionsgemäß“ essen wir mit Lisa wieder bei Peter Pane.
Wie sagt der Rheinländer:„Beim erstenMal haben wir es ausprobiert, beim zweiten Mal ist es schon Tradition und beim drittenMal Brauchtum …“
Leider gibt es auf dem Stellplatz am Abfahrtstage noch einen Defekt an der Trittstufe, ich bekomme zeitnah einen Termin bei Morelo im Service, also ist damit auch Schlüsselfeld mal wieder als weiteres Ziel gesetzt. Es geht nun nach
Pruchten,
am Bodden, wo wir im Jahr zuvor auch schon einmal waren, wir bleiben sieben Tage, zwei davon mit Lisa.
Ich fahre mit dem Rad rund um den Bodden, ca. 120 km, was mir dann auch reicht, zumal der Akku vom Rad leer ist am Ende.
Am 22. reisen wir hier wieder ab und kommen an diesem Tage bis
Salzgitter,
wo wir einen schönen Stellplatz am Salzgittersee haben. Es gibt eine V/E, die wir nicht brauchen, ein großes Hallenbad „um die Ecke“, das Petra am Dienstag auch nutzt und günstige Preise für den Stellplatz. Wir fahren weiter nach
Bad Sobernheim,
wo wir am späten Nachmittag ankommen. Wir haben einen sehr schönen Stellplatz, in einem parkähnlichen Gelände – Nohfelspark – kaum 100 m vom Ufer der Nahe entfernt. V/E ist vorhanden, Strom gibt es auch jeweils am Platz.
Am 24. habe ich abends einen Termin (Präsentation SEP) im Bildungsausschuss der VG Kirn, darum fahren wir schon am frühen Nachmittag weiter nach Kirn, zur Simera GS, wo die Sitzung stattfindet.
Nach dem Arbeitstermin, er dauert nicht so lange wie gedacht, fahre ich noch nach
Schlüsselfeld,
wo wir ca. um 23.30 Uhr eintreffen. Am 26., Freitag, morgens haben wir dann den Reparaturtermin bei Morelo, leider kann die Konstruktion nicht ganz in den Auslieferungszustand versetzt werden, sie funktioniert aber zumindest wieder richtig und die untere Stufe kann wieder betreten werden. Zum Glück denke ich daran, noch bei Caravantechnik Meier anzurufen und bekomme einen Termin am folgenden Pfingstdienstag. Das Touchpanel für die Steuerung der Hubstützen „spinnt“ manchmal. Man überrascht mich mit der Aussage, das Problem sei bekannt und ein Austausch notwendig. (Die Firmware des Gerätes/die Software ist fehlerhaft. Warum der Fehler nach einem Jahr erst das erste Mal auftrat und überhaupt nur ca. 4mal ist unklar.) Fazit: Neues Panel, 300 € reichen nicht, Glück im Unglück – wir haben noch zwei Wochen bis zum Ablauf der zweijährigen Gewährleistung, Tausch und neues Display sind für uns kostenlos.
Auf Empfehlung eines Wirtes eines Cafés in Schlüsselfeld geht es weiter zum
Campingplatz Mainblick im Mainfrankenland.
Wir haben einen Platz in der ersten Reihe am Main (A1) gebucht – toll! Nur wenige Binnenschiffe ziehen vorbei, man wundert sich mitunter vielleicht doch über deren Länge, ein Schubverband hatte leicht 200 m. Auf dem Platz ist recht wenig los, auch Dauercamper sind nur einige da. Sanitär ist OK, teilweise neu. Der Platz liegt im Ortsteil Schwarzenau der Stadt Schwarzach, die gegenüber liegt. Gleichfalls gegenüber Münsterschwarzach mit einem großen Benediktinerkloster und einer großen Kirche (u.a. vier Türme) im neoromanischen Stil. Es ist wohl die vierte Kirche an gleicher Stelle, sie wurde in den 1930er Jahren erbaut. Anselm Grün lebt hier, Dieter Henkel war wohl mehrfach für ein paar Tage da. Es gibt auch eine Klosterbäckerei und eine Metzgerei, wo wir einige leckere Sachen einkaufen bei unserem zweiten Besuch. In der Klosterbücherei kaufen wir dann auch noch ein.
Insgesamt hat das Kloster wohl an die 20 Wirtschaftsbetriebe, verantwortlich war dafür einmal Anselm Grün.
Petra trifft .. spielende Kinder in Stadtschwarzach.
An einem Tag spazieren wir vom Camping nach Münsterschwarzach und zurück, was mir zwei dicke Blasen unter den Füßen einbringt (falsche Schuhe), am nächsten Tag unternehmen wir eine sehr schöne Radtour zur Maininsel, die eine Weininsel ist.
In Nordheim trinken wir beim Winzer Michael Büttner jeder einen (bis zwei) Schoppen – Lieblingsmensch – sehr lecker.
Am 2. Juni, nach drei schönen Tagen ziehen wir weiter, nur knapp 15 km, nach
Sulzfeld,
wo wir wieder den Stellplatz beim Weingut Bernard nutzen.
Am Abend gibt es gleich eine Weinprobe, anschließend essen wir im Goldenen Löwen, jeder bekommt ein halbes Hähnchen mit Fritten – selbstgemacht – und sehr leckerem Salat.
Am Samstag dann die – obligatorische – Radtour: Kitzingen, Marktsteft – mit dem ältesten Hafen Bayerns, Marktbreit und Ochsenfurt liegen auf der Strecke. Auf der einen Mainseite hin auf der anderen zurück, eine nette Tour.
Schön gestaltet ist in Kitzingen das Mainufer – auf beiden Seiten, wir sind zum ersten Mal dort, auch die anderen Städte sehenswert. Alles wieder bei schönstem Wetter.
Petra trifft
.. den Kärrner in Marktsteft: Die Skulptur erinnert an Zeiten, als die Marktstefter mit Holzschubkarren voller Kirschen und Zwetschgen zu Fuß bis nach Ansbach liefen, um ihr Obst zu verkaufen.
.. den Lauscher in Marktbreit. („Der Lauscher an der Wand hört seine eigne Schand‘.“) Skulptur von Karl-Henning Seemann. (+ 23-01, Löchgau).
Am Abend essen wir noch einmal im Goldenen Löwen, Petra: Spargelsalat, Wolfgang: ½-m-Wurst mit Kartoffelsalat und Beilagensalat. Alles lecker.
Am Sonntag, den 4.6. geht es dann weiter nach
Bad Münstereifel,
wo ich am Montag einen Termin bei der Verwaltung habe. Seit der Flut im Juli 2021 existiert der Stellplatz am Eifelbad nicht mehr, man darf aber geduldet auf dem Parkplatz am Bad stehen.
Ich nehme einen Termin bei der Stadtverwaltung wahr, Petra „geht shoppen“ – Aufgabenteilung halt.
Wir kaufen – in einem sehr guten und sehr sortierten Rewe in BAM noch ein und fahren dann die paar Kilometer nach
Nettersheim.
Im Tal der Urft, etwas außerhalb von Nettersheim, gibt es einen sehr schönen und ruhigen Stellplatz, mit Strom am Platz. In der Stellplatzgebühr (2023: 11,50 €/Nacht) ist der Strom enthalten, V/E sind auch vorhanden, Wasser kostet extra. Wir bleiben zwei Nächte, bevor wir am Mittwoch weiterfahren nach Aachen. Wir unternehmen u.a. eine Radtour zu Ausgrabungsstätten entlang der Via Agrippina; den Beginn der Wasserleitung nach Köln besuchen wir dann beim nächsten Mal.
Bad Aachen,
als wir morgens eintreffen hat es noch ausreichend Plätze, im Laufe des Tages füllt sich der Platz vollständig und wird geschlossen.
Wir fahren u.a. mit dem Rad in die Stadt, durch Belgien – versäumen es nicht, belgische Fritten zu essen – und die Niederlande. Sehr angenehm – auch bei die Hitze – die Strecke durch den Stadtwald Aachen.
Am Samstag, den 10.6., geht es dann wieder heim nach Eitorf.
Ca. 2800 km, die erste und die letzte Station (Eitorf) fehlen, ferner der Stellplatz in Aachen.




















































