Wir starten am späten Nachmittag des 8.7. gegen Süden, erstes Ziel – wie schon so oft – der Stellplatz von Morelo.
Am Sonntag geht es weiter, leider mit einigem Stau bei München nach Achenkirch, gegen Mittag kommen wir beim
Alpen Caravan Park Achensee
an und bekommen den letzten Stellplatz. Im Juli und August zahlt man hier auf dem Stellplatz die normale Gebühr für einen Standardplatz, gut 50 € – happig finde ich. Die Sanitäranlagen sind jedoch sehr gut und trotz des großen Betriebs sauber.
Wir starten gleich zu einer kleinen Wanderung über die Gaisalm (Mittagessen) nach Pertisau, von dort gönnen wir uns die Fahrt mit dem Schiff zurück nach Scholastika am nördlichen Seeende.
Petra schwimmt noch durch den See – von der West- auf die Ostseite und Retour, mir reicht duschen.
Am nächsten Morgen kaufen wir noch beim MPreis in Achenkirch ein und machen uns dann auf den Weg nach Vals zum
Camping Lärchwiese,
wo wir kurz nach Mittag eintreffen.
Wir haben einen schönen Platz vorgebucht, wäre jedoch vielleicht nicht nötig gewesen. Zum Ende unserer Zeit wird es allerdings voll auf dem Camping. Ob es auch damit zu tun hat, dass der FC Bologna in Vals sein Trainingslager aufgeschlagen hat? Es haben sich jedenfalls eine ganze Reihe offensichtlicher Fußballfans auf dem Camping einquartiert.
Als wir am ersten Abend vom Spülen zum WoMo zurückgehen, treffen wir Guido Rütten, im ersten Moment sind wir beide etwas verdattert, dass wir uns hier über den Weg laufen. Guido ist mit Frau – und Hund – unterwegs, seit kurzem erst haben auch sie ein Wohnmobil. Wir treffen uns noch mal am Abend auf ein Bier und quatschen über alte Zeiten und aktuelle.
Was tun wir so: Wir kaufen die Liftkarte 4 in 7 – leider ist die Seilbahn nicht mehr inklusive im Hochsommer, erst im Herbst wieder.
Wir laufen von der Bergstation den Panoramaweg über Stoaner Mandl und Anratter Hütte (Einkehr) – sehr schön.
Der Ausflug nach Brixen ist obligatorisch – immer wieder beindruckend die Fresken im Kreuzgang des Münsters … Am Ende landen wir noch im Platzl und nehmen dort zwei Drinks auf den Feierabend.
Etwas umständlich gestaltet sich der Ausflug in’s Altfasstal: Wir nehmen den Bus nach Mühlbach und fahren ab dort mit der Seilbahn hoch nach Meransen und weiter mit der Seilbahn zur Nesselhütte, dort beginnt dann die eigentliche Wanderung zum Seefeld-See. Wir gehen vorbei an Klein Gitsch, ab dort hält der Weg – Schellenbergsteig – dann einige Herausforderungen bereit: kleine Klettereien z.T. keine Seilsicherung, schmaler Pfad am steilen Hang, mehr muss ich da nicht mehr haben. Zurück geht es über die Wieserhütte dann doch nach Meransen, statt – wie mal angedacht – nach Vals. (Ich brauche nicht noch einen Aufstieg.)
Petra geht auch noch den Knappensteig beim Stoaner Mandl und macht die Tour über die Fane-Alm zur Bergstation, ich nehme da die Seilbahn.
Am Montag starten wir am späten Vormittag Richtung Pfelders, kaufen unterwegs noch Leckeres bei Lanz ein.
Um ca. 13.30 Uhr treffen wir am
Camping Bergkristall

in Pfelders ein und erhalten den vorgebuchten Platz am Bach.
Die erste Tour führt uns am nächsten Tal mit der Seilbahn auf den Grünboden, dort nehmen wir den Panoramaweg – mit toller Aussicht auf’s Tal – über die Faltschnallalm zum Lazinser Hof, wo wir essen – sehr leckere Knödel mit Kraut und für mich Kellerbier. Über Zeppichl und Pfelders geht zurück zum Camping, wir treffen gerade noch vor dem Gewitter ein und werden nur wenig naß.
Weiters: Über die Faltmaralm gehen wir hoch zum Grünboden (Bergstation) und kehren auf dem Rückweg noch im Pisten Pub – etwas oberhalb der Talstation – ein.
Mit dem Bus fahren wir nach St. Leonhard und wandern den Schluchtenweg entlang der Passer nach Moos zurück. Ich nehme dann den Bus nach Pfelders, Petra geht den Weg zurück. Abends essen wir im Kressbichlguet – einfach aber sehr lecker. Wir quatschen noch was mit dem Wirt und seiner – neunjährigen – Tochter, die schon tüchtig mithilft. Der Wirt gibt mir noch eine Biographie von Georg Klotz, einem Freiheitskämpfer für die Einheit Tirols – mit, die ich in den kommende zwei Tagen lese. („Die Freiheit und das Himmelreich gewinnen keine Halben.“ – Lebensmotto des Georg Klotz)
Am Montag und Dienstag regnet es sehr viel, ich schreibe am Blog und arbeite ein wenig, Petra strickt und … (Gut, dass das Womo so viel Platz hat.)
Am Mittwoch geht es weiter zum
Campingpark Gloria Vallis
in Glurns, wo ich auch schon vorgebucht habe.
Wir machen einige schöne Wanderungen, größere und auch kleinere.
Marmor & Marille in Laas
Waalweg bei Schluderns
– sehr lohnend; Aufstieg über die Schattenseite, dann entlang am Sonnenhnag nach Mals und mit dem Bus zurück nach Glurns.
Spaziergang – nach bzw. durch – Mals
Ich fahre mit dem Rad auf’s Stilfser Joch,
zurück geht es über den Umbrail-Pass. Erhöhter Einsatz von Ressourcen, da ich zwei
(1 1/3)Akkus benötige, mit einem hätt‘ ich es wahrscheinlich wieder nicht geschafft.
Abfahrt über den Umbrail-Pass und durch das Val Müstair gefällt mir besser als über’s Stilfser Joch.
Ferner geht es noch auf den Ofenpass,
nach Sulden,
zur Etsch-Quelle bei Reschen,
zur Schlinig-Alm und
zur Matscher Alm.
(Bis auf den Ausflug zum Reschen mind. jeweils ca. 1.000 HM.)
Bunker 20 am Reschen
Solis
Zu einem sehr guten Essen treffen wir uns mit Matthias und Kathi am Pflonzgortn Solis, etwas außerhalb von Mals, sehr schon gelegen! „Ein Restaurant mitten im Grünen, mit atemberaubender Aussicht auf die Ortlergruppe, Sesvennagruppe und die gesamte umliegende Bergwelt. Die Gäste werden mit regionalen und saisonalen Speisen, mit viel Liebe zum Detail, verwöhnt. Wir sind nur zu Fuss oder mit dem Bike über dem Sonnensteig 17, oberhalb von Mals/Tartsch, zu erreichen.












































































































