Es geht los am 18.9., abends, Richtung Süden, 1. Ziel – mal wieder – Morelo.
Am 19.9. habe ich einen Termin im Service, eine knappe Stunde, dann funktioniert das Rollo auf der Fahrerseite wieder so wie es soll.
Ich bleibe bis zum 21.9. früh auf dem Stellplatz, fahre dann weiter zu Iveco Stark nach Bamberg, dort werden HU und AU durchgeführt. Es geht gleich weiter zum
Alpen-Camping Nauders,
wo ich am Abend eintreffe. Der Platzwart – ein Berliner, der dort in seinem Wagen wohnt – ist etwas speziell aber OK. Der Platz ist klein, ich erhalte einen schönen Stellplatz mit Blick zum Piz Lad. Die sanitären Anlagen sind vorhanden, ich nutze die eigenen.
Am nächsten Tage regnete es in Strömen, am 23. morgens auch noch bzw. wieder – ich ziehe es vor weiter zu fahren nach Südtirol. In Glurns regnet es nicht, so checke ich mal wieder im Camping
Gloria Vallis
ein. Ich bekomme den vorletzten Platz (31), leider nur bis zum 1. Oktober.
Ich wandere auf den Watles – eine sehr schöne Tour über die Pfaffenseen rauf und über den Höhenweg Sesvenna – Prämajur zurück.
Mit dem Rad geht es zur Melager Alm (ca. 2000 m), auch schön, leider ist die Alm wegen Filmaufnahmen in der Woche geschlossen.
Ich gehe nochmal den Edelweißsteig und anschließend weiter den Sonnensteig zum Restaurant Solis, wo ich auch einkehre. Esse mal wieder sehr lecker.
Nachbarn auf dem Camping nehmen mich im PKW mit in’s Martelltal, am Talende geht es ca. 600 m hoch zur Marteller Hütte – eine sehr schöne Tour mit tollen Ausblicken auf 15 Dreitausender (Zufallspitze, Cevedale, Königspitze, …) und einige Gletscher. Es geht den gleichen Weg rauf und wieder runter, ich stürze leider auf den letzten Metern, mal wieder auf die linke Hand, darum verbringe ich den nächsten halben Tag im Krankenhaus in Schlanders: Schlimme Prellung, Radfahren geht erstmal nicht, Stock benutzen beim Wandern ebenso nicht, Autofahren kann ich noch.
Den 30.9. gestalte ich geruhsam und spaziere nur nach Glurns und schlendere durch die Lauben, wo eine Reihe Stände aufgebaut sind – Laubenfest. Ich gehe mit Speck und Wurst zurück zum Camping.
Am 1.10. fahre ich weiter nach Kurzras, zum
Caravan Park Schnals,
dem höchst gelegenen Campingplatz Europas (lt. eigenen Aussage). Der Platz ist schwach gebucht – ganz im Gegensatz zum restlichen Vinschgau oder der Region Meran -, liegt untermittelbar an den Talstationen der Lifte bzw. Bahnen. Der Camping hat 40 Plätze, ein kleines, sauberes Sanitärgebäude mit Toiletten, Duschen, Wasch- und Spülmöglichkeiten. Ich zahle für 5 Tage – inkl. Strom – 140 €.
Die Bahn auf den Gletscher (Grawand, ca. 3200 m ) wird gerade erneuert, der Sessellift fährt nicht mehr – beides schade, ich muss also noch mal wieder kommen, die 3. Bahn brauche ich nicht, zur Lazaunalm komme ich sehr flott und schön ohne Bahn rauf und runter.
Montag (Ruhetag) und Dienstag gehe ich jeweils zur Lazaunalm, jede Richtung also einmal. Der Weg ist sehr schön, die Zahl der Menschen, die man trifft, sehr überschaubar.
Mountain Camp im Pitztal (bei Jerzens)
Einkaufen – wie immer im MPreis in Pfunds, dann weiter den – kurzen – Weg nach Jerzens zum Mountain Camp. Ein einfacher Camping, mit allem, was man benötigt; man merkt, dass Nachsaison ist, es ist kaum etwas los. Beim netten Betreiber kaufe ich gleich bei der Ankunft auch die Busfahrkarte (2023: 5 €, immer für die ganze Dauer des Aufenthaltes, wenn ich das richtig verstanden habe). Busse fahren stündlich, Richtung Talschluss zum Gletscher und nach Imst.
Die Fahrt von Fließ über Miller und Wenns zum Mountain Camp kann man machen, sie ist jedoch „herausfordernd“, einige sehr steile Stellen und stellenweise recht eng, mit einigen Serpentinen.
Am Samstag fahre ich bei bestem Wetter gleich Richtung Talschluß, kaufe die 3 in 5 Tage Liftkarte für 83 €. Damit darf ich alle Bahnen beliebig oft fahren, ich nutze sie maximal.
Es geht am Samstag mit Standseilbahn und Gondel hoch zum „Dach Tirols“, wo ich auch in Tirols höchstem Café, 3440 m, einkehre. Die Sicht ist phänomenal: die Wildspitze gleich „gegenüber“, ganz in der Ferne auch das Massiv der Zugspitze und eine Fülle Dreitausender rundherum.
Um 13.30 wird der Skibetrieb auf dem Gletscher eingestellt – die fangen schon um 7 Uhr morgens an – und es wird schnell sehr leer auf dem Gipfel. Ich bin fast vier Stunden oben und genieße alles.
Am Sonntag bin ich wieder oben, außer mir noch 3 weiter Touris, vorher nutze ich jedoch die Riffl-See-Bahn und wandere die Zwei-Seen-Tour, sehr nett, das Wetter hält. Mit dem Bus geht es dann wieder zurück zum Camping, ca. eine ¾-Stunde.
Montag fahre ich mit dem Bus nach Jerzens zur Talstation der Hochzeiger-Bahn, einmal umsteigen, völlig problemlos und fahre mit der Bahn hoch. Ich will eigentlich auf den Hochzeiger, nehme leider einmal den falschen Weg und erreiche so nicht den Gipfel, mache jedoch gleichwohl eine sehr schöne Wanderung – auch wieder gut 17.000 Schritte.
Ich bin um drei zurück am Camping, dusche noch schnell und mache mich auf den Weg nach
Aulendorf,
wo ich auf dem Stellplatz bei Carthago (kostenlos) übernachte.
Am nächsten Tag schaue ich mir einige Womos und Kastenwagen an und fahre anschließend weiter nach
Dinkelsbühl
zum Stellplatz an der Larrieder Straße (8 €). Zum Stadttor sind es von da nur wenige Meter und man ist dann gleich in der „schönsten Altstadt“ Deutschlands – sie ist wirklich schön. Am ersten Tage erkunde ich die Stadt – sehr sehenswert! – auf eigene Faust und genehmige mir ein leckeres Helles beim Marktplatz. Am nächsten Tag beschließe ich einen Tag zu verlängern und mache zunächst eine Stadtführung mit. Dann zurück zum Womo, Fahrrad ausgepackt und eine Tour u.a. zu einem ehemaligen römischen Kartell am nahen Limes. Am Abend geht es nochmal in die Stadt und ich esse – endlich mal – (fränkisches) Schäufele, auch ganz lecker.
Es ist so warm, dass man noch im Polo draußen sitzen kann.
Am 12. fahre ich weiter nach
Bad Mergentheim,
wo ich am Mittag ankomme. (Stellplatz nahe Therme, 8,90 € inkl. Kurtaxe). Ich gehe in die Stadt, u.a. zum Friseur, zurück zum Womo und dann ein paar Stunden in die Sauna in der Solymar Therme, sehr schön (29 €)!
Nach einer ruhigen Nacht fahre ich am nächsten Tag weiter nach
Erlenbach am Main,
ich lasse mir von Thomas Schmidt von CamperXL einen Auszug in das vordere Bodenfach einbauen. Wir quatschen fast die ganze Zeit miteinander, so dauert der Einbau zwar länger, die Zeit geht aber schnell vorbei und er hat eh einen Fixpreis für eine saubere, gute Arbeit.
Von der Firma sind es nur wenige Kilometer zu einem Wohnmobilstellplatz in
Elsenbach,
sehr schön angelegt und gelegen an der Elsava (15 €).
























































